Für die Unterteilung der Festplatte in Partitionen benutzt Windows 2000 und
spätere Versionen den von
Veritas lizenzierten Logical Disk Manager (LDM). Die mit Benutzung neues
Schemas unterteilten Festplatten bezeichnet man als "dynamische" Festplatte, im
Gegensatz zu den mit der traditionellen Partitionstabelle (MBR) unterteilten
„Basisfestplatten“. Microsofts Implementierung von LDM ist im Unterschied zur
Originalimplementierung etwas begrenzt. Doch ermöglicht sie Implementierung von:
übergreifenden Datenträgern (spanned volume)
einfachen Stripeset-Datenträgern(RAID0)
abwechselnden Stripeset-Datenträgern(RAID5) (nur in Windows
Serverversionen).
gespiegelten Datenträgern (RAID1) (nur in Windows Serverversionen).
Wo werden LDM gespeichert?
Informationen zum LDM sind in der Partitionstabelle (MBR) auf der Festplatte
nicht bewahrt. Die Datenbasis selbst fasst das letzte Megabyte der physischen
Festplatte um. Außerdem wird das auf die Datenbasis hinweisende PRIVHEAD-Element
sofort nach dem MBR gespeichert. Um dynamische Datenträger vor Altanwendung
schützen, die LDM-Layout nicht gewahr ist und den für unbesetzte Räumlichkeit
(die in der Wirklichkeit von dynamischen Datenträgern besetzt ist) hält, setzt
man in den MBR einen speziellen Eintrag. Eine Partition vom Typ 0x42, die
ganze Festplatte belegt, ist erstellt und im MBR bewahrt, wie nachstehend
dargestellt ist.
Die LDM - Datenbasis kann ziemlich kompliziert sein. Die vierstufige
Beschreibung (Datenträger-Bestandteil-Partition-Festplatte) verwendet man für
die Beschreibung jedes Datenträgers, um alle möglichen RAID- Layouts zu
akkumulieren. Wegen Ausfallsicherheit wird die LDM - Datenbasis parallel auf
alle physikalische Laufwerke kopiert. Scheitert eines der Laufwerke, ist die
ganze Datenbasis unzugreifbar, bleiben doch die ausfallgesicherten Datenträger
(RAID1 und RAID5) zugreifbar.
Bemerkungen
Jede Kopie der LDM - Datenbasis enthält die Informationen über alle in
diesem System vorhandenen Datenträger und physikalischen Laufwerke. Solcher
Satz von Laufwerken wird als Laufwerksgruppe (disk group) bezeichnet.
Wenn ZAR LDM - Datenbasis analysiert, enthält das eingegegange
Datenträgerverzeichnis alle dynamischen im System zugreifbaren Datenträger,
(einschließlich der Datenträger auf den physikalischen Laufwerken, die Sie
nicht ausgewählt haben), sowie eine Partition des Typs 0x42 (Windows 2000
Dynamic), die das System für die Kompatibilitätsgewährleistung erstellt.
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