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Einstellungen des Plattenlesens
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Einstellungstafel in der realen Zeit lässt die Eingabe/Ausgabe "im
Fluge" steuern. Diese Möglichkeit ist bei der Arbeit mit dem Laufwerk
mit beschädigten Sektoren nützlich. Alle Änderungen werden beginnend mit
der Operation der Eingabe /Ausgabe (d.h.: in meisten Fällen –
unverzüglich) implementiert. |
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kontrolliert die Wartezeit vor der Erklärung eines Sektors für
mangelhaft. Manchmal gewährleistet Treiber des Laufwerkes keine
erforderliche Antwort über den Ausfall der Leseoperation. Um übermäßige
Wartezeit zu vermeiden, gilt beliebige Leseoperation, die länger als
angegebene Zeit dauert, als mißlungen. Beachten Sie bitte, dass
parallele Erfüllung von E/A-Operationen zur Überschreitung der
Grenzwerte durch Abfragen zu funktionsfähigen Sektoren führen kann und
das die falsche Markierung verursacht. Standardeinstellung von 1000 ms
passt für die meisten Fälle, wenn physikalische Beschädigung auf dem
Laufwerk gering ist oder fehlt. Wenn Abtastung zu viel in Anspruch
nimmt, versuchen Sie diesen Kennwert auf 100 oder 200 ms verringern, das vergrößert wesentlich die Geschwindigkeit. |
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Man stellt die Anzahl von wiederholenden Versuchen ein, wenn ein
beschädigter Sektor entdeckt wird.
- Wenn auf Zero eingestellt ist, ist nur ein Versuch möglich
(d.h.: Wenn der erste Versuch ausfällt, unternimmt man keine
weiteren Versuche).
- Wenn "Vermeiden von wiederholenden Anfragen" ("Avoid
repeated retries") eingeschaltet ist, unternimmt man
wiederholende Versuche nur bei der ersten Anfrage zum beschädigten
Sektor. Alle nachfolgenden Anfragen werden mit der Fehlermeldung
ohne reale Anfrage an Platte vermieden.
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Diese Option steuert den Zugriff auf die fehlerhaften Sektoren (mit
Lesefehlern). Wenn freigegeben ist, werden die fehlerhaften Sektoren
behalten und weitere Versuche einen Zugriff auf einen zu bekommen, der
früher als fehlerhaft gelesen wurde, kehren ohne Zugriffsversuch auf das
Laufwerk zurück. Das gewährleistet den Geschwindigkeitszuwachs für
Laufwerke mit physikalischen Beschädigungen. |
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verwalt die Anzahl der ausgelassen Sektoren (die für beschädigt ohne Meldung erklärt), nachdem beim Plattenlesen einen fehlerhaften Sektor herausgefunden
wurde. Standardwert von 1 bedeutet, dass es für einen Lesefehler in der Liste beschädigter Sektoren einen Eintrag gibt, d.h., dass nur wirklich fehlerhafte
Sektoren eingetragen werden. Feststellung der N-Anzahl führt dazu: sobald einen
mangelhaften Sektor herausgefunden wurde, wird er markiert und ist seitdem
unzugreifbar. Durchaus werden nachfolgende N-1 Sektoren auch als mangelhafte
ohne Prüfung ihres Zustandes markiert. Verwenden Sie höhere Einstellungen auf
den Festplatten, die große physikalische Beschädigungen haben. |
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Wenn eingeschaltet ist, versucht ZAR die Platte
zurückzustellen. Falls die Platte nicht zurückgestellt wird, versucht
man den ganzen Datenbus zurückzustellen. Im Prozess können
unterschiedliche Zwischenfälle wie "Abstürzen" während der
Zurückstellung entstehen, weil die Zurückstellung des Datenbusses alle
Geräte auf diesem Datenbus streift. |
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Man stellt alle früher gesammelte Listen mit beschädigten Sektoren (die
für "Vermeiden der wiederholenden Anfragen" ("Avoid repeated
retries") verwendet werden, wenn eingeschaltet ist) für alle Geräte
zurück. |
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ZAR realisiert eigene Lese- und Schreibcaches. Nach Möglichkeit sind bei der Auswahl von der Cachegröße folgende Regeln zu
beachten:
- Wenn es möglich ist, muss summarische Größe von Lese- und Schreibcaches
die gesamte physikalische Speicherkapazität minus 256 Megabyte nicht überschreiten.
- Bei der Datenwiederherstellung von langsamen Medien (wie ZIP oder
Flashspeicherkarte) steigern Sie die Größe des Lesecaches. Es wäre sehr gut,
wenn gesamte Medien in den Cache hineingehen können. Wenn es nötig ist,
verringern Sie Größe des Schreibcaches bis Minimum, damit die den
Anforderungen an totale Cachegröße gerecht werden.
- Wenn ein Laufwerk, auf das wiederhergestellte Daten kopiert werden,
langsam ist (zum Beispiel bei der Datenwiederherstellung auf das
Netzlaufwerk), handeln Sie umgekehrt: vergrößern Sie den Schreibcache
und verringern Sie den Lesecache.
Standardeinstellungen sind 64 Megabyte für den Lesecache und 32
Megabyte für den Schreibcache, sie passen zu Speichern mit großer
Zugriffszeit. Die geringsten Werte sind 16 Megabyte für den Lesecache
und 8 Megabyte für den Schreibcache. |
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Wenn die Daten von der Platte zu lesen sind, geschieht Folgendes:
- Wenn "Vermeiden von wiederholenden Anfragen" ("Avoid repeated retries")
eingeschaltet ist, wird die Liste mit beschädigten Sektoren des
Geräts geprüft. Wenn es der angefragte Sektor in der Liste gibt,
hört weitere Bearbeitung auf, und die Anfrage kehrt mit der Angabe
über Plattenausfall zurück.
- Man sieht den Cache durch. Wenn es den angefragten Sektor im
Cache gibt, werden die Daten aus dem Cache genommen.
- Es wird von der Platte gelesen. Wenn das erfolgreich bis zur
Auszeit läuft, kehren die gelesenen Daten zurück.
- Wenn der erste Leseversuch nicht geklappt hat, werden die
Versuche je nach den Einstellungen "Wiederholungen" ("Retry
attempts") wiederholt. Ist einer der Versuche erfolgreich,
kehren die gelesenen Daten zurück.
- Wenn der angefragte Sektor nicht gelesen werden kann, kehrt die
Anfrage mit der Angabe über den Plattenausfall zurück.
- Vor der Zurückkehrung der Daten erfolgt die Datenaktualisierung
im Cache, wenn das erforderlich ist.
- Vor der Zurückkehrung des Lesefehlers wird die Adresse des
beschädigten Sektors in die Liste eingetragen. Darüber hinaus wird "Auslassen"
("Skip factor") von den Sektoren, die die beschädigten
Sektoren nachfolgen, auch als beschädigte Sektoren eingetragen (man
unternimmt keine Versuche sie zu lesen). Das steigert die
Geschwindigkeit durch den Verlust eines Teils der Daten. (weil die
beschädigten Sektoren normalerweise in Gruppen auftreten)
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