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S.M.A.R.T.-GrundlagenS.M.A.R.T. ist Abkürzung von "Self Monitoring And Reporting Technology",
d.h. "Technologie für Selbstmonitoring und Zustandsberichte". Das ist
Standardschnittstellenprotokoll und Satz von Laufwerkscharakteristika für
Selbstprüfung seines Zustandes und Meldung darüber dem Controller. S.M.A.R.T. –
Informationen bestehen aus "Attributen", jedes von denen einen konkreten
Zustandsaspekt des Laufwerkes beschreibt. Einige Attribute können als "kritische" (life critical) Attribute bezeichnet werden, d.h. dass deren
Parameter wichtiger als die übrigen sind. Mit jedem S.M.A.R.T. - Attribut sind
drei Werte verbunden:
- "Normalized value" (normierterWert) wird normalerweise "Attributenwert
" (value) genannt. Das ist universelle Ausmessung mit der Skala von 0
(schlecht) bis zu einem gewissenen Maximum (gut). Als maximale Werte gelten
100, 200 oder 253. Höhe Werte sind god, niedrige Werte sind schlecht.
- "Threshold" (Grenzwert) ist ein mindest zulässiger
Attributenwert. Wenn der Attributenwert senkt unter dem Grenzwert, gilt die
Platte als beschädigt und ist nach der Garantie zu ersetzen. Solche
Situation wird als "T.E.C." (Threshold Exceeded Condition,
Grenzwertenüberschreitungszustand) bezeichnet .
- "Raw value" (Rohwert) ist der Attributenwert vor allen
Normierungen, wie den das Gerät liest. Auswertung dieser Werte kann sehr
nützlich sein. Einige Fälle werden unten beschrieben. Rohwerte werden in
der Regel als Hexadezimalzahlen geschrieben.
Standardwerten von S.M.A.R.T.-AttributenBeachten Sie bitte, dass nicht alle Attribute für alle Platten anwendbar sind.
Einige von Attributen haben ähnliche Gehalte (aber sie werden unterschiedlich
eingelesen), deshalb wird nur ein von denen vom Gerät unterstützt. Einige
fordern spezielle Sensoren (z.B.Temperatur- oder Schwingungmonitoring). Welche
Attribute sind zu verwenden und welche nicht, entscheidet Laufwerkshersteller.
Interpretation von Rohwerten hängt auch vom Hersteller ab.
| Kritische Zustandsattribute |
| Reallocated sectors count |
Zeigt, wie viele beschädigte Sektoren auf dem Laufwerk herausgefunden und mit
der Anwendung vom Vorratssektorenpool umverteilt (remapped) wurden. Niedrige
Werte zeugen (beim Fehlen von Hinweisen auf andere Fehler) von Problemen mit
Plattenoberfläche. Raw value zeigt genaue Anzahl von umverteilten Sektoren. |
| Current pending sectors count |
Zeigt, wie viele voraussichtlich beschädigte Sektoren auf Testen warten.
Solche Sektoren werden nicht unbedingt umgeteilt und können eigentlich nicht
beschädigt sein (wenn zum Beispiel etwas gestört hat, den Sektor zu lesen, wird
er in die Warteliste für Testen eingetragen). Prozedur "off-line scan"1
testet diese Sektoren, teilt diese um oder bringt diese zur Liste
arbeitsfähiger Sektoren. Raw value zeigt genaue Anzahl solcher Sektoren. |
| Off-line uncorrectable sectors count |
Ähnlich wie "Reallocated sectors count". Zeigt, wie viele beschädigte Sektoren
währen dieser Prozedur "off-line scan"1 herausgefunden wurden. |
| Read error rate |
Diese Gruppe von Attributen beschreibt die Häufigkeit, mit deren diese Fehler
vorkommen. Geringerer Wert zeugt von mehrerer Anzahl von Vorkommnissen
(Fehlern). Wiederholte Leseversuche (retries) zeugen nicht unbedingt von
irgendwelchen beständigen Problemen, aber wenn der Wert Read Error Rate lange
nidrig bleibt, ist dieses Laufwerk zu beachten. |
| Read error retry rate |
| Write error rate |
| Seek error rate |
| Recalibration retries |
Zeigt, wie oft wiederholtes Umeichen der Platte nötig ist (d.h.: Umeichen ist
nicht beim ersten Versuch zu erfüllen). Raw value kann genaue Anzahl von
Umeichungsversuchen (mindestens bei einigen Herstellern) zeigen. |
| Spin up time |
Geringer Wert zeugt davon, dass die Platte mehr Zeit braucht, als erwartet wird,
um ihre Nenngeschwindigkeit zu erreichen. Das kann sowie von Problemen mit dem
Controller als auch mit dem Spindel verursacht werden. |
| Spin retry count |
Vorkommnis "spin retry" wird jedes Mal eingetragen, wenn die Festplatte
unfähig ist, die Scheiben bis zur Nenngeschwindigkeit für annehmbare Zeit
anzutreiben. Aufdrehungsversuch wird abgebrochen und neu begonnen. Das zeugt
normalerweise von ernsten Problemen, aber manchmal kann dass durch
Speisungsprobleme veursacht sind. |
| Informationen über die Betriebszeit und den Verschleiß
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| Drive start/stop count |
Diese zwei Parameter geben die Verschleißbewertung der Platte. Der Hersteller
bewertet die voraussichtliche Zeit für den mittleren Fehlerabstand und Standzeit
für Retriggerung des Gerätes. Von dieser Bewertung wird danach den "Rest" der
Standzeit berechnet, die als Normalwert abgeleitet wird. Fehlerzustand eines von
diesen Attributen bedeutet nicht unbedingt Pattenausfall, eher ist die Platte
wegen des Verschleisses als unsicher zu gelten. Raw values spiegelt
normalerweise die Anzahl von entsprechenden Vorkommnissen wieder. |
| Power off/retract cycle count |
| Power on hours count |
Normalwerte werden gleicherweise wie vorheriges Paar berechnet. Obwohl im
Attributnamen "hours" erwähnt werden, bleibt raw value mit der Anwendung
allermöglichen Messeinheiten erhalten (es gibt zum Beispiel Zeitspannen in
einer Stunde, in einer halben Stunde oder in zehn Munuten) je nach dem
Hersteller entsprechendes Gerätes. |
| Head flying hours count |
| Informationen über Betriebsverhältnisse |
| Temperature |
Zeigt Temperatur des Gerätes, wenn entsprechender Sensor eingestellt ist.
Unterbyte von raw value enthält den genauen Temperaturenwert in Celsiusgrad. |
| Ultra DMA CRC error rate |
Ein niedriger Wert dieses Attributs bedeutet in der Regel, dass es Problem mit
Stecksockeln und/oder mit Kabeln gibt. Bei der Anwendung von Ultra DMA 66 oder
100 ist die Datenfernübertragung von der Platte zum Controller von der
Abstimmsumme (CRC) geschützt. Wenn die Daten bei der Übertragung zwischen der
Platte und dem Controller verdreht werden, stellt der Empfangscontroller das
fest und fragt die Daten nochmals ab. Dabei wird das Vorkommnis als "UDMA CRC
error" registriert. Sofort Beschädigungsquelle beseitigt wird (dabei wird
gewöhnlich Kabelerersetzen geholfen), kehrt der Attributenwert zum Norm zurück. |
| G-sense error rate |
Zeigt auf die Fehler, die durch Vibration (bei der falschen Einstellung oder
durch Schütteln des Notebooks) hervorgerufen sind. Für das Erhalten von
Informationen über Überlastungen wird ein spezieller Sensor gefordert, der fast
insbesondere in Platten für Notebooks (2.5") eingestellt wird. Der
Attributenwert kert zum Norm nach dem Vibrationsaufhören zurück. |
1 Prozedur "off-line scan" fast Plattenstillstand während bestimmtes
Zeitraums, unterschiedliche Selbstprüfungsprozeduren, darunter einfaches
Herumtreiben durch die Plattenoberfläche und "hier und dort" Sektorenlesen um.
Sie können das beobachten: lassen Ihr System stillstehen (Sorgen Sie dafür, dass
keine Hintergrundprozesse den Zugriff auf die Platte fordern) und horchen Sie
auf. Ziemlich bald beginnt Ihre Platte "von selbst" arbeiten, das ist genau
die Prozedur "off-line scan". Sie wird dazu erfüllt, um mögliche Fehler
festzustellen, bevor sie nicht zu kritischen werden.
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