Nachdem die Anfangseinstellungen gemacht worden sind, benötigen Sie die
durchzuführende Aufgabe (Task to perform) festzustellen. ZAR
verwendet unterschiedliche Verfahren für unterschiedliche Situationen.
Es sind weder RAID-Hardware noch -Software hineinzogen.
Es ist keine RAID-Software hineinzogen und RAID-Hardware
funktioniert normal
Im
Diskmanager sind Windows 2000/XP/2003 RAID-Software / Spanned Volume sichtbar
(der Datenträger muss als "online" gelesen werden; Typ des Dateisystems, der vom
Diskmanager gezeigt wird, spielt für diesen Fall keine Rolle).
"RAID-Wiederherstellung" ("RAID recovery") wird verwendet, wenn Informationen über das RAID-Layout
beschädigt sind, und es nötig ist, diese zu rekonstruieren.
"Bilderwiederherstellung" ("Image recovery") ist für die Wiederherstellung der Fotos von einer
Digitalkameraspeicherkarte "maßgeschneidert". In diesem Fall können nur Dateien
vom spezifischen Typ (Digitalbilder) wiederhergestellt werden. Und es gibt auch
einige Begrenzungen in Bezug auf den Typ der Geräte (siehe
dises Link für weitere Informationen).
Aus diesen drei Varianten ist eine passende auszuwählen.
"Gelöschte" ("Erased") und "gebräuchliche" ("Current")
Dateien
ZAR stoßt bei der Verarbeitung des Volumes auf die Dateien,
die vom Betriebssystem als "gelöschte" markiert wurden. Solcherweise
koexistieren auf einem Volume zwei "Datenschichten".
Die Dateien, die bei der normaler Volumearbeit zugriffbar sein
müssen. Das sind "gebräuchliche" Dateien.
Darüberhinaus bleiben auf dem Volume die früher gelöschten
Dateien und deren Fragmente. Das sind "gelöschte" Dateien, die zum
"vergangenen" Zustand des Volumes gehören.
ZAR kann in einem von 3 Modi arbeiten:
Alle Dateien wiederherstellen (recover all files)(unabhängig von Vermerken "Gelöscht").
Nur "gebräuchliche" Dateien (recover "current" files)
- dabei werden alle Dateien ausgefiltert, die als "gelöschte"
markiert sind. Solcherweise ergibt sich nach Möglichkeit der letzte
Zustand des Volumes.
Nur "gelöschte" Dateien (recover "erased" files)
- das wird im Falle verwendet, wann fehlerweise viele Dateien
gelöscht wurden.
Digitalbilderbesonderheiten.
Die Digitalkameras speichern normalerweise alle Bilder im Einzelordner,
deshalb gilt die Demoversionsbegrenzung (maximal vier Verzeichnisse für
einen Durchlauf) nicht. So können Sie "Wiederherstellung des einfachen
Datenträgers" ("Simple volume recovery") auswählen, aber am besten wählen Sie zwei Varianten
"Wiederherstellung des einfachen Datenträgers" und
"Bilderwiederherstellung") aus, starten Sie diese Reihe nach, und danach
sortieren Sie manuell die Ergebnisse, ggf. löschen Sie wiederholende und
beschädigte Dateien.