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Wiederherstellung des NTFS-Bootsektors bei einer NTFS Partition unter Verwendung seines Backups
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Im "Plattenmanagement" sieht ein Datenträger etwa solcherweise aus:

- Starten Sie ZAR
- Prüfen Sie in "Zuständigen Einstellungen", ob den Modus "Zugriff
auf physikalische Laufwerke" ausgewählt ist.

- Klicken Sie "OK", damit Optionen geschlossen werden,
danach klicken Sie "Weiter".
- Wählen Sie "Wiederherstellungsmodus eines einfachen Volumes"
aus, klicken Sie "Weiter".
- Wenn Sie ein physikalisches Laufwerk auswählen, klicken Sie mit
der rechten Maustaste auf das Problemlaufwerk und wählen Sie "Offnen
im Festplatten-Viewer".
Der Festplatten-Viewer öffnet sich und auf dem Bildschirm erscheinen
Informationen über entsprechendes Laufwerk, z.B.

- Tragen Sie zwei Zahlen ein: relative Sektoren und
Kapazität (In diesem Beispiel sind das 32 und 506848 jeweils).
- Mit Doppelklick auf Partitionstabelleneintrag wählen Sie
einen Bootsektor .
Wahrscheinlich ist der Bootsektor beschädigt.

Behalten Sie im Gedächtnis, was am Anfang des Bootsektors geschrieben
wurde, damit Sie danach eine Möglichkeit haben, diese Datensätze zu
vergleichen. Wenn das Datenformat eines Sektors automatisch nicht
identifiziert wird (die Daten sind als nicht bearbeitete RAW markiert),
so kann behautet werden, dass der Bootsektor beschädigt ist. Richten
Sie manuell den Viewermodus "Bootsektor NTFS" ein, verwenden Sie
dabei den entsprechenden Menüpunkt. Auf dem Bildschirm erscheint der
schädigte Bootsektor.  |
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Im Volum NTFS im letzten Sektor wird ein Backup des Bootsektors
gespeichert. Entsprechende Sektorenadressen (LBA) werden aus Daten der
Partitionstabelle nach folgenden Formeln berechnet:
- Primärer Bootsektor: Backup des Bootsektors: LBAprimäre
= LBAPT + Relativsektoren
- Backup des Bootsektors: Backup des Bootsektors: LBAbackup
= LBAPT + Relativsektoren + Größe - 1
wo LBAPT ist:
- entweder 0 für ein primäres Volume (dessen Partition in MBR wie
im folgenden Beispiel geschrieben ist),
- oder LBA der ersten erweiterten Partitionstabelle in der Kette
von erweiterten Partitionen für ein logisches Laufwerk
In unserem Falle bekommen wir solche Adressen:
- LBAprimäre = 0 + 32 = 32
- LBAbackup = 0 + 32 + 506848 - 1 = 506879
Jetzt müssen wir ein Buckup des Startsektors ansehen, um sich davon
zu überzeugen, dass es richtig ist.
Drücken Sie Ctrl+G, tragen Sie einen Betrag LBAbackup
(506879) ein, danach drücken Sie Enter. Wenn wir die Daten des Backups
des Bootsektors ansehen, sehen wir, dass er gut ist.

Danach vergleichen wir die Daten des beschädigten (primären) und
normalen (Backup) Bootsektors.
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ZAR unterstützt das Schreiben auf die Festplatte nicht. In
diesem Falle hilft uns Microsoft DiskProbe. Bemerkung: ZAR
und DiskProbe können nicht gleichzeitig funktionieren. Sie müssen das
laufende Programm beenden, wenn Sie ein anderes Programm starten wollen.
Sonst blockiert das zuerst gestartete Programm den Zugriff auf die
Festplatte, und das zweite Programm kann mit der Platte nicht arbeiten.
Von diesem Moment seien Sie VORSICHTIG.
Wenn Sie zweifeln, setzen Sie nicht fort. Wenn Sie etwas falsch machen,
so können Sie nicht nur das Volume, das nicht funktioniert, aber auch
andere beschädigen.
Kurz gesagt: Man muss den Sektor mit der Adresse LBAbackup
in den Sektor mit der Adresse LBAprimäre auf dem Laufwerk,
das ZAR als ID 0101 (in diesem Beispiel) identifiziert hat,
kopieren.
Die Anlage 010X in ZAR entspricht PhysicalDriveX in
DiskProbe (das gilt nur für Õ von 0 bis 9 inklusive).
Starten Sie Disk Probe (C:\Program
Files\Support Tools\dskprobe.exe on a typical installation).
Wählen Sie im Menü Drives -- Physical Drive aus. Und dort

- klicken Sie zwei Mal auf "PhysicalDrive1",
- nehmen Sie Häckchen im Kasten "Read only" weg,
- klicken Sie die Taste "Set Active",
- drücken Sie "OK" für Fensterschließen.
Jetzt müssen wir uns nochmals davon überzeugen, dass wir uns nicht
geirrt haben, und den richtigen Sektor überschreiben wollen. Wählen Sie
im Menü Sectors – Read aus. Im Feld Starting Sector tragen
Sie den Betrag LBAprimäre (32 in unserem Beispiel) ein,
danach drücken Sie Read. Prüfen Sie, dass die Daten im Sektor
dieselben sind, die Sie in ZAR (s. oben) gesehen haben.

Wenn die Daten sich unterscheiden, STOPPEN
SIE SOFORT. Wenn alles richtig ist, setzen wir fort.
Lesen Sie den guten Sektor. Wählen Sie aus dem Menü Sectors – Read
aus. Dann tragen Sie ins Feld Starting Sector den Betrag LBAbackup
(506879 in diesem Beispiel), danach drücken Sie Read. Die Daten
müssen als normaler Bootsektor aussehen. Prüfen Sie, damit oben mit
Großbuchstaben "NTFS" geschrieben würde. Wenn Sie das nicht sehen, dann
STOPPEN SIE SOFORT.

Wählen Sie im Menü Sectors – Write aus. Und
- überzeugen Sie sich davon, dass Handle 0 und richtiges
PhysicalDrive ID (in unserem Beispiel ist das PhysicalDrive1)
ausgewählt wurden;
- prüfen Sie, dass oben im Fenster "write 1 sectors"
geschrieben würde;
- tragen Sie ins Fenster "Starting sector to write data"
den Betrag LBAprimäre (32 in unserem Beispiel) ein.
- drücken Sie WriteIt, bestimmen Sie der Warnung.
- Schließen Sie DiskProbe.
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- Rebooten Sie den Computer.
- Je nach dem Zustand des Volumes kann CHKDSK laufen oder nicht.
- Nachdem das System geladen hat, bewerten Sie den Zustand des
Volumes. Wenn es nicht mountet, das heißt, dass die
Wiederherstellung des Bootsektors nicht geholfen hat (d.h.: es gibt
mehr Beschädigungen, als erwartet wurde). Wenn es gelesen wird,
machen Sie ein Backup aller Daten, weil weitere Operationen
potentiell nicht ungefährlich sind.
- Nachdem das Backup gemacht wurde, starten Sie auf dem
beschädigten Volume CHKDSK. Tragen Sie "CHKDSK X: /F" ins Fenster
"Eingabe -- Ausführen" ein. Hier ist Õ – ein Buchstabe, mit dem das
beschädigte Volume bezeichnet wird.
- Wenn CHKDSK seine Arbeit beendet, gilt der Prozess als
abgeschlossen.
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